Robbie now and in the beginning

Während der Corona-Krise geben sich manche Künstler recht einfallsreich, den Kontakt zu ihrem Publikum zu halten. Robbie Williams veranstaltet via Instagram täglich „Coronaoke“ – Leute wünsche sich irgendwelche Songs und er „performt“ sie. Ziemlich lässig. Dabei zeigt sich, dass er nicht viel braucht, um zu wirken – er ist einfach Entertainer durch und durch.

Apropos Robbie …, dass bringt mich zu der Zeit, als er grade anfing, sich als Solo-Künstler neu der Welt zu präsentieren. Erst mit dem George Michael Cover „Feedom“, dann mit seinem Debüt-Album „Life Thru A Lens“. Ich fand das ziemlich spannend und ansprechend und war ab da „dabei“ – ohne davor aber auch nur im entferntesten irgendein Interesse an Take That gehabt zu haben.

Das Extreme, Kantige, Gewagte, Wilde an ihm, das gefiel mir. Davon habe mich direkt angesprochen gefühlt und entertainen lassen.

„Life Thu A Lens“ war dabei mehr rockiger Brit-Pop a lá Blur, als gefällige Pop-Perfektion, für die er später gefeiert werden sollte. Die Wahrhaftigkeit, Protzigkeit, Originalität, das Explizite, der Sturm und Drang von „Old Before I Die“ bis „South Of The Border“, das war enorm, das war real, das war, was man in sich trug und mit ihm und über ihn herrlich raus lassen konnte.

Zu der Zeit gab er auch eines seiner ersten Solo-Konzerte in München, im Kunstpark Ost – ich war dabei und das war schlicht orgiastisch. Damals suchte er noch sein (neues) Ich, ihm dabei zuzusehen brachte ihn einem nur noch näher, war man doch selbst auch stark auf der Suche (ist es immer noch).

Ach ja, „Let Me Enterain You“ und „Angles“ waren auch noch auf dem Album.

Robbie – damals wie heute: Gigantisch. Und was hat er zwischenzeitlich nicht alles für Höhen und Tiefen gehabt und für erstklassiges Entertainment geboten. Respekt. Ein Großer.

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