Michael J. Fox

Noch vor Musik hat mich Kino begeistert. Mein erster großer Leinwandheld? Michael J. Fox! „Zurück in die Zukunft“ hat mich umgehauen. Mein Jugendzimmer hing lange Zeit voll mit Fox-Postern und Magazinartikeln – Michael, nicht Samantha.

Auch „Familienbande“ im Fernsehen habe ich geliebt und natürlich „Teen Wolf“, „Secret Of My Success“, … Oh yeah.

In den 80ern avancierte der Kanadier zu einem absoluten Mega-Star. Nicht nur für mich.

Im Laufe der Jahre waren es aber nicht nur die komischen, sondern insbesondere die anderen Rollen, die Fox für mich immer wieder und weiter interessant und relevant sein ließen. Einer meiner absoluten Fox-Faves ist so „Die grellen Lichter der Großstadt“. Auch den gruseligen „Frighteners“ mochte ich sehr.

Das größte Drama erwartete Michael J. Fox im eigenen Leben: Mit gerade mal 29 wurde bei ihm Parkinson diagnostiziert – rund um die Dreharbeiten zu „Doc Hollywood“ (ein Film, den Pixar später übrigens als Vorlage für Cars genommen haben muss – das aber nur so am Rande).

Zunächst soll er sich in Alkohol geflüchtet, und mit Depressionen zu kämpfen gehabt haben. Dann stellte er sich seiner Krankheit. Mit unglaublicher Würde. Auch mit Humor. Immer an seiner Seite – seine Frau Tracy Pollan, die er bei den Dreharbeiten zu „Familienbande“ kennen und bei „Bright Lights“ lieben lernte und mit der er vier Kinder hat.

Heute engagiert sich Michael J. Fox mit eigener Stiftung der Erforschung und Bekämpfung von Parkinson, hat einige Bücher veröffentlicht und arbeitet trotz Krankheit immer wieder für Film und Fernsehen, obwohl er sich hiervon eigentlich schon offiziell zurückgezogen hatte.

„Heavy“ würde Marty McFly sagen.

Mir macht er Mut, so wie am Ende sein Charakter in „Bright Lights“ … egal, wie shitty alles ist, Du kannst es wieder auf die Reihe bekommen: „But, you have to go slowly. You’ll have to learn everything all over again“.

Michael J. Fox in Wikipedia: hier und in der IMDb: hier.

Ah, fast vergessen … es gibt auch eine Verbindung zwischen Springsteen und Fox. Michael spielte in „Light Of Day“, der ursprünglich „Born In The USA“ heißen sollte mit – an der Seite von Joan Jett.

Zu diesem Film steuerte Bruce den Neu-Namens-gebenden Titel-Song bei und lies sich selbst vom ursprünglichen zu etwas anderem … inspirieren. Der Rest ist Rock-Geschichte. Für den Soundtrack von „Light Of Day“ nahm Michael auch selbst einen Song auf (Johnny B. Good in „Back To The Future“ sang jemand anderes), denke es ist der einzige Track, den er je eingespielte …

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