Unzufrieden und enttäuscht

… bin ich total ungern, aber leider doch oft. Verletzungen mag ich auch nicht. Regelmäßig prägen aber doch diese drei Empfindungen mein Befinden. Blöd, aber, was will man machen?

Wenn wir schon dabei sind: Pingelig und ungeduldig bin ich auch. Und das mag dazu beitragen – zu diesen drei Gefühlen, sie begründen oder verstärken.

Oft sehe ich, wie etwas – für mich – sein könnte oder müsste und bin von der Diskrepanz zwischen Soll und Haben sehr aufgerieben.

Dabei kann ein Haarschnitt, ein Device, eine Erarbeitung, eine Begegnung, ein Essen, … alles mögliche Ausschlag sein.

Just jetzt: Mehr oder weniger mal wieder das alles.

Wünschte es wäre nicht so.

Kann mich auch herrlich über mich selbst aufregen, weil ich auch wahrnehme oft selbst das ein oder andere zu provozieren.

Verstärkend kommt noch hinzu alles immer wieder zu hinterfragen. Ist das gut? Ist es das? Will ich das? Könnte es noch besser sein?

Das wirkt in manchen Kontext positiv, da es mich selbst und was ich so mache immer wieder auch besser macht. In anderen Kontexten ist es aber auch Gift, da immer Unruhe bleibt.

Und eben: Unzufriedenheit und Frustration. Und so.

Warum schreibe ich das? Musste vielleicht einfach mal raus.

Und bei Dir so? Was macht Dich aus und kirre?

2 Kommentare zu „Unzufrieden und enttäuscht

  1. Well… plain and simple…

    Mein Leben stand vor ca. 2 Jahren komplett Kopf – Trennung, Herzschmerz, finanzielle Sorgen…

    Im Nachgang muss ich sagen: Das erdet und es fokussiert einen… Mir sind heute viele Dinge total unwichtig (ich brauch nicht mehr das neues Apple Handy, mein 6S tut noch einwandfrei – aber die neue Apple Watch musste für Sport & Co. jetzt sein), andere deutlich wichtiger (mehr Auszeiten, mehr Buchzeiten, keinen Fernseher mehr haben, der nur einlullt und Zeit kostet)… und ich wurde geduldiger: Einfach mal Dinge und Prozesse abwarten… lieber mal abwarten als für das schnelle Seelenheil sofort etwas kaufen um dann festzustellen „schön aber macht nicht glücklich(er)“… Neueste Masche ist, mir Dinge in die Warenkörbe zu legen und dann einfach nach ein paar Tagen/Wochen wieder auf die Seite zu gehen – erstaunlich was man alles NICHT braucht!

    Und Dinge über die ich mich früher grün, blau und weiß geärgert hätte belächel ich heute müde: Soll doch einer hinten dicht auffahren – ich fahre vor ihm, mach bei Gelegenheit Platz wenn es der Verkehr zulässt und gut ist es…

    Ach und last not least: Freude an kleinen Dingen haben!! Mehr aus Spaß in Ergänzung zu meinem scheißteuren Mountainbike, das auch wirklich in die Berge rollt, ein Singlespeed-Fahrrad für weniger als 300 Euro angeschafft… hatte mich selbst belächelt im April. Tja… ich bin mit dem Ding so gut wie jeden Tag (auch jetzt bei den Temperaturen!) unterwegs und freue mich über etwas eingesparten Sprit, geschlossene Aktivitätsringe auf der Apple Watch und einfach an dem Teil selbst – es muss kein Bike für 800 Euro sein… alles ist gut! 🙂

    my five cents to that…

    1. Hey, Danke für Deinen Kommentar. Das klingt nach einer durchaus herausfordernden Zeit. Bis auf die sportlichen und genügsamen Aspekte sind mir viele nicht fremd. Sage mir selbst immer: Ein reiches Leben ist reich an allem. An positiven, wie an negativen Erfahrungen. Gehört wohl alles zusammen. Wichtig ist wohl vor allem nicht verzweifeln, offen bleiben, Freunde nicht verlieren. Am puren Sein.

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